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Österreich/Steiermark 2017

Sound of Joy meets Steiermark

Bereits zum zweiten Mal nach 2003 war der Hersbrucker Gospelchor „Sound of Joy“ in Voitsberg zu Gast. Die rund 50 Sänger und Sängerinnen um Kirchenmusikdirektor Karl Schmidt, die über ein verlängertes Wochenende in die Steiermark gereist waren, genossen in diesen Tagen ein von Stadtrat Franz Sachernegg, perfekt organisiertes Programm. Neben den musikalischen Auftritten, zum Beispiel im Bezirks-Pflege- und Seniorenheim Voitsberg, stand so auch ein mit viel Witz geführter Rundgang durch die Altstadt der ehemaligen europäischen Kulturhauptstadt Graz sowie ein Besuch im Bergbaumuseum Rosental am Karl-Schacht auf dem Plan. Der Braunkohleabbau hatte die gesamte Region lange entscheidend geprägt, dies konnte eindrucksvoll anhand von Fotodokumentationen, originalen Maschinen und vielen anschaulichen Geschichten nachvollzogen werden.

Dass Gastfreundschaft hier großgeschrieben wird erlebte der Chor an der anschließenden Einladung zur deftigen Bergmannsjause. Auch sonst kamen die kulinarischen Einblicke in die Region, zum Beispiel bei einem Besuch im Buschenschank Zweiger oder beim Backhendlessen in der Nachbargemeinde Maria Lankowitz, nicht zu kurz. Wieder abtrainiert werden konnten diese Leckereien gleich am nächsten Tag bei der Besteigung des Rappoldkogel oder dem Sprung in den Badesee Piberstein, der auf dem Areal eines ehemaligen Braunkohletagebaus angelegt wurde.

Ausblick von der Burgruine Obervoitsberg auf Voitsberg
 
Der Höhepunkt der Fahrt war das gemeinsam mit der Werkskapelle Bauer gestaltete Konzert auf der Burgruine Obervoitsberg. Zusammen mit dem 45 Musiker zählenden Blasorchester, das an diesem Termin seine neue CD präsentierte, durften die Hersbrucker die Burg zum Klingen bringen. In malerischer Kulisse bot der Chor ein buntes Programm aus aktuellen geistlichen und weltlichen Liedern, sowie einigen beliebten Oldies, dar. 
Den gelungenen Abschluss dieser Reise bildete die musikalische Ausgestaltung der Heiligen Messe in der Voitsberger Josefskirche. Während der anschließenden Begegnung lobte Kaplan Adrian nochmals die „himmlischen Klänge“ des Chores und verabschiedete die Gäste aus Hersbruck mit der Einladung jederzeit gerne wieder in seinen Gottesdiensten singen zu dürfen. 
Übereinstimmend mit seinem Chor, zog Kantor Schmidt auch nach dieser Reise wieder das Fazit: „Das Schönste und Eindrücklichste solcher Fahrten sind und bleiben die Begegnungen mit den Menschen vor Ort“.

(Text: Martina Löhner)

KMD Karl Schmidt in der Mitte des Chores und Kaplan Adrian sowie unserem Hauptorganisator Franz Sachernegg (rechte Seite, von links nach rechts)