Unser Kantor KMD Karl Schmidt geht in den Ruhestand.
Am Sonntag, 18. März 2018 wird er im Gottesdienst um 15.00 Uhr in der Stadtkirche Hersbruck offiziell verabschiedet.
Herzliche Einladung an alle.
März 11
Unser Kantor KMD Karl Schmidt geht in den Ruhestand.
Am Sonntag, 18. März 2018 wird er im Gottesdienst um 15.00 Uhr in der Stadtkirche Hersbruck offiziell verabschiedet.
Herzliche Einladung an alle.
Jan. 23
Ein „unglaublich hohes Niveau“ — das attestierte auch Chorleiter und Kirchenmusikdirektor Karl Schmidt, der dieses Kompliment sonst nicht häufig macht, „seinen“ Sängern in den Abschiedsworten. Die wurden mit viel Rührung entgegengenommen. „Aber“, diese kleine Spitze konnte er sich nicht verkneifen, „für ein solches Niveau ist jede einzelne Chorprobe wichtig! Bleibt dran“, gab er seinem Chor und seiner Nachfolgerin Heidi Brettschneider mit, die sich im Publikum selbst ein Bild von einer ihrer zukünftigen Aufgaben machte.
Der Chor, die Begleitband und die Bläsercombo zeigten nach einem intensiven Probenwochenende die ganze Bandbreite ihrer Fähigkeiten und starteten mit temperamentvollen und dramatisch arrangierten Songs ins Konzert. Der Klangteppich der Begleitinstrumente ist über mehr als drei Dekaden immer professioneller geworden und changiert mühelos zwischen Musicalsound, Popklängen und orchestraler Untermalung.
Swing und Rock meint man zu hören, die fabelhaft präzisen Wechselgesänge zwischen Männer- und Frauenstimmen in „Soon Ah Will Be done“ sorgen für Spannung und Abwechslung.
Dramatische Pausen in „Keep Your Lamps Trimmed and Burning“, die melancholische Sehnsucht in „Gabriellas Song“, makellos vorgetragen von den Bläsern, und das ausschließlich von Männerstimmen hinreißend pointiert interpretierte „Little Innocent Lamb“, herrliche Solisteneinlagen und die obligatorischen Mitsinglieder leiten im Finale in das schmissige und jubilierende „Rejoice“ über.
Herzlicher und donnernder Applaus geht in stehende Ovationen über. In einem hochemotionalen Moment ziehen alle Chormitglieder Schilder hervor, die mit „Danke“ beschriftet sind und verneigen sich diesmal nicht vor ihrem Publikum, sondern vor ihrem Chorleiter. Er hat „Sound of Joy“ 37 Jahre geleitet, wo, wie Schmidt selbst verschmitzt anmerkt, 19 Ehen entstanden sind. 270 Konzerte und 17 Chorreisen hat er dirigiert.
Hände werden geschüttelt und warmer Dank ausgesprochen, Taschentücher werden gezückt und schließlich wieder weggesteckt, um tief Luft zu holen und noch einmal mit voller Wucht drei Zugaben in den Kirchenraum zu schmettern. Denn eines ließ „Sound of Joy“ nie vergessen: Dass die Musikstücke des Chors in den Glaubenserfahrungen, den Höhen und Tiefen der menschlichen Existenz mit Blick auf ihren Schöpfer ihren Ursprung haben und all das Sehnen, Klagen und Jubeln eine Adresse hat. Wie passend also, dass das allerletzte Stück, das Wunschlied Karl Schmidts, im prächtigsten Gotteshaus Hersbrucks auf einem fast gehauchten „Amen“ endet.
Jan. 04
Eine große Ära neigt sich dem Ende hinzu. KMD Karl Schmidt wird ab 01.04.2018 in den verdienten Ruhestand gehen. Demnach singt der Gospelchor am 21.01.2018 um 17 Uhr in der Stadtkirche Hersbruck das letzte Konzert unter der Leitung von KMD Karl Schmidt.
Jan. 25
HERSBRUCK – „Dies ist das vorletzte Konzert mit mir, 2018 wird mein letztes sein!“ Mit diesen Worten begrüßte Bezirksmusikdirektor Karl Schmidt die Zuhörer in der Stadtkirche, die dicht gedrängt saßen oder an den Wänden entlang standen. Das einzige, was diese Ankündigung verdaulich macht, ist die Tatsache, dass sich „Sound of Joy“ kaum mehr steigern kann. Im Jahreskonzert des Gospelchors mit Band und Bläsern nutzten die Musikanten ihre technische Brillanz, um ein anrührendes und mitreißendes Konzerterlebnis zu bieten.
Kann Musik die Welt verändern? Die Frage ist oft gestellt und nie befriedigend beantwortet worden. Festzustellen aber ist: Musik kann glücklich machen, nachdenklich, sie kann in die Tiefe führen und erheben. All das erreicht „Sound of Joy“ in seinem Jahreskonzert, die offenkundige Begeisterung der Sänger spiegelte sich in den berührten Reaktionen des Publikums.
Das dynamische, verschachtelte und witzig arrangierte „Son of a Preacherman“ mit den triumphierenden Bläsern stimmte einfach nur heiter, das hochdramatisch inszenierte „Wade In The Water“ stellt einem die Härchen an den Armen auf, und das als ernster Wechselgesang dargebotene „Ain’t Judging No Man“ „redet“ in echter Gospelmanier „ins Gewissen“. Erhebend ist das eigentlich altväterliche „A Mighty Fortress Is Our God/ Ein feste Burg ist unser Gott“ zu einem agilen Arrangement neu gesetzt, das in einem furiosen Finale kulminiert, akzentuiert von Bläserfanfaren.
Überhaupt die Bläser! Sie sind einfach großartig und Kantor Schmidt tut gut daran, sie auch solo ohne den Chor spielen zu lassen. Komplizierten und jazzig-sperrigen Kompositionen wie „Borage“ des Briten Chris Hazell zeigen sie sich ebenso gewachsen wie der poppig-verspielten „Pop Serenade“ von Michael Schütz. Sie albern sich versiert durch Scott Joplins „Palm Leaf Rag“ und beschwören ganz selbstironisch leicht angestaubte Tanzbodenatmosphäre samt Polka-Tango-Schmelz mit Leonhard Pauls „Tango“ herauf. Dann kehren die Bläser wieder zu ihrer dienenden Funktion als Salz und Pfeffer des Chorgesangs zurück.
Ebenso akzentuiert spielt die Band, die unter die himmelwärts strebenden Stimmen einen tragfähigen Klangteppich legt. Der Chor erweist sich in den hohen und tiefen Sequenzen als absolut souverän, textsicher und gut verständlich. So wird das Konzert zur gesungenen Predigt, wenn die um sein Kind werbende Liebeserklärung Gottes in „Welcome Home“ innig erklingt oder „You Raise Me Up“ in an- und abschwellenden Versen Mutlosen Zuversicht einhauchen will.
Unzufrieden zeigt sich der Chorleiter zunächst nur mit den Sangeskünsten der frisch angeworbenen Chormitglieder im Kirchenschiff: Beim traditionellen Mitsinglied schwächeln die Stimmen der Hersbrucker etwas. „So geht das aber nicht! Da muss ich ja noch ein Jahr länger dableiben!“, scherzt Karl Schmidt und wiederholt den Refrain so oft, bis er zufrieden ist. Das Publikum, vom Säugling bis zum Grauhaarigen bunt altersgemischt, gibt sich sichtlich Mühe. Als generationenübergreifend, ja manchmal gar als Familienangelegenheit, erweist sich auch der Chor: Vom Teenager bis zum Rentner sind alle Lebensalter vertreten und mit Begeisterung dabei.
Wenn neben anderen sehr überzeugenden Solisten auch die 15-jährige Sonja Fritsch mit echter Power zum Solistenmikro greift, ihr jüngerer Bruder Michi zur Erreichung von Augenhöhe auf einem Podest stehend die englischen Texte weitgehend auswendig mitsingt, der Papa am Bass und die Mama im Chor mitwirken, dann kann einem um die Zukunft dieses Ausnahmechores nicht so richtig bang werden. Oder doch? Auf ein Jahreskonzert im Januar 2018 darf man sich auf jeden Fall schon jetzt freuen.
Jan. 21
Modern Gospel, traditioneller Gospel und Blechbläser vom Feinsten wartet auf Sie. Die Band und die Sängerinnen und Sänger sind schon gespannt. KMD Karl Schmidt hat heute bei der Generalprobe alle Stücke mit dem Feinschliff versehen.
Also wir sehen uns morgen um 17 Uhr in der Stadtkirche Hersbruck. Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Dez. 25

Sep. 14
Am kommenden Freitag, 16.09.2016 gehen auch die Sommerferien für den Gospelchor zu Ende.

Die Proben beginnen immer freitags um 18:30 Uhr im Selneckerhaus.
Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen.
Juni 24
Der Gospelchor „Sound of Joy“ hat sich zurückgemeldet. Laut. Stark. Unter dem Motto „Oldies but Goldies“ gaben KMD Karl Schmidt und sein Chorensemble zwei Tage vor Sommerbeginn ihr erstes Konzertdebüt in diesem Jahr. Unterstützung gab es neben der Band und den Blechbläsern der Selneckerkantorei vom Saxophonquartett des MTV Hersbruck. Sänger und Bläser boten im Wechsel ein buntes Programm.
Entsprechend des ersten Titels war der Gospelchor kaum zu stoppen und legte mit dem 70er-Jahre-Hit Don’t stop der britisch-US-amerikanischen Rockband Fleetwood Mac die musikalische Messlatte gleich zu Beginn hoch. Mit Totos Africa und Dusty Springfields Son of a Preacher Man knüpften gleich die nächsten Welthits an. Bei letzterem standen die Solosängerinnen Sandra Härtl und Sonja Zeitler der einstigen White Queen of Soul in nichts nach und sangen die Zeilen genauso kraftvoll ins Mikro.
Nach dem schwungvollen Start füllte das Saxophonquartett um Stefan Frank die proppenvolle Stadtkirche mit Jazzklängen aus den späten 1920ern und frühen 50ern: Puttin‘ on the ritz von Irving Berlin und Petite fleur von Sidney Bechet – eine Schmeichelei für die Ohren. Ebenso Mozarts muntere Kleine Nachtmusik.


Anschließend sorgte der Gospelchor mit Robbie Williams und Joe Cocker für jede Menge Romantik und ließen sogar Freddie Mercury wiederaufleben. Bei Somebody to love schmetterte Sonja Fritsch mit Unterstützung von Sonja Zeitler ihr erstes Solo ins Mikro – eine gelungene Premiere. Doch drei Schnulzen sind nicht genug: Die vier Saxofonisten legten mit What a wonderful World noch eins obendrauf, bevor sie Zuhörer mit auf Reise in die Goldenen 20er und die 30er Jahre der Comedian Harmonists nahmen.
Aber was wäre „Oldies but Goldies“ ohne Blues und Rock ´n´ Roll? Dass beides wunderbar zusammenpasst, bewiesen die rund 80 Sängerinnen und Sänger mit einem abwechslungsreichen Medley bestehend aus Hits des Albums Briefcase Full of Blues der legendären Blues Brothers und dem Klassiker Do you love me von den Counters. Alles Stücke, die Lust auf Tanzen machen. Und das war deutlich zu spüren, denn es kam ordentlich Bewegung in die Kirchenbänke und auf die Emporen.
Die Zuhörer kamen nicht mehr aus dem Klatschen heraus. Kein Wunder, denn an das Medley reihte sich das nächste Highlight: Saxophonquartett, Band und Bläserensemble zusammen steigerten die Stimmung noch einmal mit Hits wie Route 66 und lockten den Zuhörern ein einstimmiges Tequila hervor.
Zum Finale holte KMD Karl Schmidt mit Disco Fever das nächste Medley aus seinem Repertoire: Stayin‘ Alive, Disco Inferno, It’s raining men, Celebration, Turn the Beat Around. Neu dagegen das letzte und auch jüngste Stück: Mit Shut up and dance tönte kein Oldie, aber ein wahrlicher Goldie aus dem Chorraum. Mit dem Gute-Laune-Lied von 2014 war der Ohrwurm vorprogrammiert. Vielleicht auch, weil der Gospelchor nach der Zugabe (At the hop und Mamma Mia) noch einmal zu dem Hit anstimmte – und die Zuhörer mit Freude in den Gesichtern in den späten Abend entließ. Damit macht er seinem Namen „Sound of Joy“ alle Ehre.