{"id":1219,"date":"2016-06-24T17:32:21","date_gmt":"2016-06-24T16:32:21","guid":{"rendered":"http:\/\/sound-of-joy.com\/?p=1219"},"modified":"2016-07-03T17:37:57","modified_gmt":"2016-07-03T16:37:57","slug":"oldies-but-goldies-blues-vs-discofieber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sound-of-joy.com\/?p=1219","title":{"rendered":"\u201cOldies but Goldies\u201d: Blues vs. Discofieber"},"content":{"rendered":"<p>Der Gospelchor \u00a0\u201eSound of Joy\u201c hat sich zur\u00fcckgemeldet. Laut. Stark. Unter dem Motto \u201eOldies but Goldies\u201c gaben KMD Karl Schmidt und sein Chorensemble zwei Tage vor Sommerbeginn ihr erstes Konzertdeb\u00fct in diesem Jahr. Unterst\u00fctzung gab es neben der Band und den Blechbl\u00e4sern der Selneckerkantorei vom Saxophonquartett des MTV Hersbruck. S\u00e4nger und Bl\u00e4ser boten im Wechsel ein buntes Programm.<\/p>\n<p>Entsprechend des ersten Titels war der Gospelchor kaum zu stoppen und legte mit dem 70er-Jahre-Hit <em>Don\u2019t stop<\/em> der britisch-US-amerikanischen Rockband Fleetwood Mac die musikalische Messlatte gleich zu Beginn hoch. Mit Totos <em>Africa<\/em> und Dusty Springfields <em>Son of a Preacher Man<\/em> kn\u00fcpften gleich die n\u00e4chsten Welthits an. Bei letzterem standen die Solos\u00e4ngerinnen Sandra H\u00e4rtl und Sonja Zeitler der einstigen White Queen of Soul in nichts nach und sangen die Zeilen genauso kraftvoll ins Mikro.<\/p>\n<p>Nach dem schwungvollen Start f\u00fcllte das Saxophonquartett um Stefan Frank die proppenvolle Stadtkirche mit Jazzkl\u00e4ngen aus den sp\u00e4ten 1920ern und fr\u00fchen 50ern: <em>Puttin\u2018 on the ritz<\/em> von Irving Berlin und <em>Petite fleur<\/em> von Sidney Bechet \u2013 eine Schmeichelei f\u00fcr die Ohren. Ebenso Mozarts muntere <em>Kleine Nachtmusik<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1223 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/OldBGoldies2016_2-150x150.jpg\" alt=\"OldBGoldies2016_2\" width=\"150\" height=\"150\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1222 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/OldBGoldies2016_1-150x150.jpg\" alt=\"OldBGoldies2016_1\" width=\"150\" height=\"150\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1224 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/OldBGoldies2016_3-150x150.jpg\" alt=\"OldBGoldies2016_3\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend sorgte der Gospelchor mit Robbie Williams und Joe Cocker f\u00fcr jede Menge Romantik und lie\u00dfen sogar Freddie Mercury wiederaufleben. Bei <em>Somebody to love<\/em> schmetterte Sonja Fritsch mit Unterst\u00fctzung von Sonja Zeitler ihr erstes Solo ins Mikro \u2013 eine gelungene Premiere. Doch drei Schnulzen sind nicht genug: Die vier Saxofonisten legten mit <em>What a wonderful World<\/em> noch eins obendrauf, bevor sie Zuh\u00f6rer mit auf Reise in die Goldenen 20er und die 30er Jahre der Comedian Harmonists nahmen.<\/p>\n<p>Aber was w\u00e4re \u201eOldies but Goldies\u201c ohne Blues und Rock \u00b4n\u00b4 Roll? Dass beides wunderbar zusammenpasst, bewiesen die rund 80 S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger mit einem abwechslungsreichen Medley bestehend aus Hits des Albums <em>Briefcase Full of Blues<\/em> der legend\u00e4ren Blues Brothers und dem Klassiker <em>Do you love me<\/em> von den Counters. Alles St\u00fccke, die Lust auf Tanzen machen. Und das war deutlich zu sp\u00fcren, denn es kam ordentlich Bewegung in die Kirchenb\u00e4nke und auf die Emporen.<\/p>\n<p>Die Zuh\u00f6rer kamen nicht mehr aus dem Klatschen heraus. Kein Wunder, denn an das Medley reihte sich das n\u00e4chste Highlight: Saxophonquartett, Band und Bl\u00e4serensemble zusammen steigerten die Stimmung noch einmal mit Hits wie Route 66 und lockten den Zuh\u00f6rern ein einstimmiges Tequila hervor.<\/p>\n<p>Zum Finale holte KMD Karl Schmidt mit <em>Disco Fever<\/em> das n\u00e4chste Medley aus seinem Repertoire: <em>Stayin\u2018 Alive<\/em>, <em>Disco Inferno<\/em>, <em>It\u2019s raining men<\/em>, <em>Celebration<\/em>, <em>Turn the Beat Around<\/em>. Neu dagegen das letzte und auch j\u00fcngste St\u00fcck: Mit <em>Shut up and dance<\/em> t\u00f6nte kein Oldie, aber ein wahrlicher Goldie aus dem Chorraum. Mit dem Gute-Laune-Lied von 2014 war der Ohrwurm vorprogrammiert. Vielleicht auch, weil der Gospelchor nach der Zugabe (<em>At the hop <\/em>und <em>Mamma Mia<\/em>) noch einmal zu dem Hit anstimmte \u2013 und die Zuh\u00f6rer mit Freude in den Gesichtern in den sp\u00e4ten Abend entlie\u00df. Damit macht er seinem Namen \u201eSound of Joy\u201c alle Ehre.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Gospelchor \u00a0\u201eSound of Joy\u201c hat sich zur\u00fcckgemeldet. Laut. Stark. Unter dem Motto \u201eOldies but Goldies\u201c gaben KMD Karl Schmidt und sein Chorensemble zwei Tage vor Sommerbeginn ihr erstes Konzertdeb\u00fct in diesem Jahr. Unterst\u00fctzung gab es neben der Band und den Blechbl\u00e4sern der Selneckerkantorei vom Saxophonquartett des MTV Hersbruck. 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