{"id":130,"date":"2011-02-01T21:29:24","date_gmt":"2011-02-01T20:29:24","guid":{"rendered":"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/?page_id=130"},"modified":"2012-02-12T13:06:39","modified_gmt":"2012-02-12T12:06:39","slug":"australien-2005","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sound-of-joy.com\/?page_id=130","title":{"rendered":"Australien 2005"},"content":{"rendered":"<p><a rel=\"attachment wp-att-258\" href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/?attachment_id=258\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-258\" title=\"australien5\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/australien5.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" \/><\/a>Am  19.08.05.trafen wir, 50 S\u00e4ngerInnen und Bl\u00e4ser, uns am   Pl\u00e4rrer, gespannt und voller Erwartung, was wohl die n\u00e4chsten  drei  Wochen in \u201eDown Under\u201c auf uns zukommen wird.<br \/>\nNach gut 24  Stunden Flug erreichten wir unsere erste Station:  ein ehemaliges  Kloster \u201eThe Monastery\u201c am Stadtrand von Adelaide.<br \/>\nGleich am ersten  Abend stand die Ausgestaltung eines  Gottesdienstes in der Bethlehem  Church f\u00fcr uns auf dem Programm. Im  Anschluss gab es das erste  Kennenlernen der Mitglieder der lutherischen  Kirchengemeinde im  Gemeindehaus. Dort war auch eine Aborigine-Familie  zu Gast, die uns  spontan ein traditionelles Lied sang und auch gerne  von ihrem Leben  berichtete.<br \/>\nNach einem  kleinen Auftritt in einem Seniorenheim am n\u00e4chsten  Morgen,  statteten wir der Sekret\u00e4rin des Bischofs der lutherischen   Kirche von Australien einen \u00dcberraschungsbesuch ab. Jenny Wagner  hatte  vor Ort sehr viel bei der Organisation unserer Reise geholfen  und  bedankte sich ger\u00fchrt f\u00fcr unseren Besuch. Der Bischof  selbst war zu  dieser Zeit auf Auslandsreise in Berlin.<br \/>\nNach einer  Sightseeing-Tour durch die Millionenstadt, stand am  n\u00e4chsten Tag  schon die Fahrt nach Dimboola an. Der 1700-Seelen-Ort ist  das  Heimatdorf von Jenny Pilhofer, Gattin des Hohenst\u00e4dter Pfarrers   Georg Pilhofer. Sie hatte von Deutschland aus sehr viel zum Gelingen   der Reise beigetragen und begleitete uns auch w\u00e4hrend der beiden  ersten  Wochen. Wunderbar herzlich und mit einem tollen Picknick  wurden wir  von Jennys Mama Greta empfangen. Zwei verschiedene Suppen,  Sandwiches  und diverse Desserts hatte sie liebevoll f\u00fcr uns  vorbereitet. Nach  dieser St\u00e4rkung ging es weiter in das  Seniorenheim der Stadt, wo wir  mit unseren Liedern die Zuh\u00f6rer  erfreuten.<br \/>\n<a rel=\"attachment wp-att-259\" href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/?attachment_id=259\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-259\" title=\"australien7\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/australien7.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" \/><\/a>Dimboola liegt  im Landesinneren am Rande des zweitgr\u00f6\u00dften  Nationalparks  des Bundesstaates Victoria. Der Name des Naturreservates  \u201eLittle  Dessert\u201c (kleine W\u00fcste) l\u00e4sst vermuten, wie die Umgebung  dort  aussieht: Vieh, Landwirtschaft und die f\u00fcr Australien  typischen Schafe  bestimmen das Bild der weitl\u00e4ufigen Landschaft.<br \/>\nIm Anschluss  bezogen wir unsere Unterkunft am Rande der  Ortschaft. Im \u201eDimboola  Girls Guide Camp\u201c wurden wir herzlich von  Dennis und Cheryl  empfangen und teilten uns auf die beiden  Schlafquartiere auf. W\u00e4hrend  die meisten der weiblichen Chormitglieder  den Komfort der  Wohncontainer genie\u00dfen durften, konnten die M\u00e4nner und  ein  kleiner Teil von \u201estarken\u201c Frauen erkennen, wie kalt der   australische Winter wirklich sein kann. \u201eNatur pur\u201c hie\u00df es  dort und so  wurden wir morgens durch das typische Lachen des  Kookaburras geweckt.<br \/>\nBeim  Gospelworkshop in der \u00f6rtlichen Highschool musizierten wir  mit  einheimischen Sch\u00fclern. Nach anf\u00e4nglicher Zur\u00fcckhaltung  war die  Stimmung am Ende des gemeinsamen Konzerts so ausgelassen,  dass sogar  eine Polonaise \u2013bunt gemischt mit Bl\u00e4sern, S\u00e4ngern,  Sch\u00fclern und  Lehrkr\u00e4ften- durch die Turnhalle zog.<br \/>\nAm n\u00e4chsten  Tag konnten wir einen weiteren Einblick in die  Weite des Landes um  Dimboola bekommen. \u201eThe Grampians\u201c, ein  Nationalpark, dessen  T\u00e4ler an den Grand Canyon erinnern, sowie die  Farmen der  Australier, die etwa zehn Mal so gro\u00df sind wie ein mittlerer   fr\u00e4nkischer Bauernhof, hinterlie\u00dfen tiefe Eindr\u00fccke  bei uns S\u00e4ngern.<br \/>\nBeim  obligatorischen \u201eSupper\u201c (Abendessen) mit leckeren  australischen  Spezialit\u00e4ten, nach den Auftritten, fand sich immer die   Gelegenheit zum Austausch mit den Einheimischen. Neben der  ausgepr\u00e4gten  Gastfreundlichkeit fiel uns vor allem auch die  Offenheit und die  Wissbegierde der Australier auf. Immer wieder  erz\u00e4hlten sie uns von  ihren deutschen Vorfahren und genossen es,  endlich mal wieder die  Sprache ihrer Gro\u00dfeltern zu h\u00f6ren  und den eigenen Wortschatz  hervorzukramen.<br \/>\nBesonders in den  beiden Gemeinden Rainbow und Pella wurde dies  deutlich. Lorraine Dunn  und ihre Kollegen bereiteten f\u00fcr uns in Rainbow  ein tolles BBQ  an einem ausgetrockneten Salzsee zu.<br \/>\nAm Abend fand  ein weiteres Konzert in der kleinen Kirche in  Pella statt. Schon zum  Einsingen wurden wir mit frischem Obst versorgt  und zum Umziehen  wurde uns sogar ein eigens daf\u00fcr gemietetes  Motelzimmer zur  Verf\u00fcgung gestellt.<br \/>\nDie  Einzugsgebiete der Kirchengemeinden sind teilweise so  weitl\u00e4ufig  wie das Land selbst. Viele der Konzertbesucher waren Stunden  vorher  bereits im Auto gefahren und traten die Heimreise erst am  darauf  folgenden Tag an.<br \/>\nNach dem  Mitwirken im Gottesdienst der Dimboola Lutheran Parish  mit Pastor  Martin Schranke hie\u00df es Abschied nehmen und weiter ging die   Fahrt zur\u00fcck ans Meer nach Warnambool.<br \/>\nZwischenstopp  machten wir jedoch noch in Tarrington, wo wir mit  dem dortigen  Kirchenchor, der Brass Band und dem \u201eTable Male Choir\u201c  noch ein  tolles gemeinsames Konzert gestalteten.<br \/>\nAngekommen in  Warnambool trafen wir zum ersten Mal auf die  Tiere, f\u00fcr die  dieser Erdteil bekannt ist: Koalas und K\u00e4nguruhs.<a rel=\"attachment wp-att-255\" href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/?attachment_id=255\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-255\" title=\"australien1\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/australien1.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" \/><\/a><br \/>\nBeim Erkunden  des \u201eTower Hill\u201c-Nationalparks sowie am Strand,  wo wir hofften,  in den Tiefen des Meeres Wale zu sehen, konnten wir  erneut die tolle  Landschaft von Australien erleben. Selbst bei Regen  und Sturm bot die  Kulisse an der \u201eGreat Ocean Road\u201c ein atemberaubendes  Bild. Die  \u201e12 Apostel\u201c ragten aus dem Meer in den bew\u00f6lkten Himmel.<br \/>\nAm darauf  folgenden Tag konnte sich jeder einen halben Tag die  Zeit nach  Belieben vertreiben. Am Abend hatten wir dann das gr\u00f6\u00dfte   Konzert der Tour: in der \u00f6rtlichen \u201eEntertainment Hall\u201c  durften wir vor  350 Zuh\u00f6rern unser Pogramm als Benefiz-Konzert  zum Besten geben. Beim  anschlie\u00dfenden \u201eSupper\u201c   verabschiedeten wir uns vom \u201el\u00e4ndlichen  Australien\u201c. Die  beiden Gro\u00dfst\u00e4dte Melbourne und Sydney standen auf dem   Programm.<br \/>\nNach einer  Highspeed-Sighstseeing-Tour durch Melbourne, ging es  \u00fcber Nacht  per Bahn in die 1000 km entfernte Millionen-Metropole  Sydney. In drei  freien Tagen erkundeten wir Sehensw\u00fcrdigkeiten wie  China Town,  Harbour Bridge, die Oper und einige Museen auf <a rel=\"attachment wp-att-256\" href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/?attachment_id=256\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-256\" title=\"australien2\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/australien2.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" \/><\/a>eigene Faust.<br \/>\nBei der  Ausgestaltung des Gottesdienstes in der Immanuel  Lutheran Church mit  Pfarrer Peter Aussenwinkler aus Osnabr\u00fcck<strong> <\/strong>trafen  wir  sogar eine ehemalige Hersbruckerin. Der Gottesdienst wurde  komplett  auf Deutsch gehalten und somit freuten sich die  Gemeindemitglieder  auch \u00fcber unsere deutschen Volkslieder und die  Bachmotette \u201eEhre  und Preis\u201c.<br \/>\nBei unserem  Aufenthalt konnten wir erfahren, dass nicht einmal  zwei Prozent der  Australier die evangelisch-lutherische Kirche  besuchen.  Presbyterianer, Calvinisten und Katholiken bilden den gr\u00f6\u00dften   Teil der Gl\u00e4ubigen. Durch diese Minderheit sind die Lutheraner  in  Australien sehr konservativ und werden von au\u00dfen mit Argwohn   betrachtet. Nach einer weiteren 12-st\u00fcndigen Bahnfahrt von  Sydney an  die s\u00fcdaustralische Ostk\u00fcste, bezogen wir unser  letztes Quartier bei  Coolum Beach. Im \u201eLutheran Heigh Youth Camp\u201c  konnten wir den  beginnenden Fr\u00fchling mit warmen Temperaturen so  richtig genie\u00dfen.<br \/>\nAm n\u00e4chsten  Tag standen ein kleines Konzert zur \u201eChapel Hour\u201c  im Immanuel  College <a rel=\"attachment wp-att-257\" href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/?attachment_id=257\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-257\" title=\"australien3\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/australien3.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" \/><\/a>auf dem Programm, sowie das anschlie\u00dfende Singen im   Seniorenheim der Stadt.<br \/>\nAn den folgenden  zwei freien Tagen erlebten wir wieder die  australische Tierwelt im  \u201eAustralian Zoo\u201c und waren auf \u201eFraser Island\u201c  \u2013 der  gr\u00f6\u00dften Sandinsel der Welt \u2013 der Natur am N\u00e4hesten.<br \/>\nDen bewegendsten  Auftritt hatten wir wohl beim  Abschluss-Konzert in der Turnhalle des  Camps. Ein alter Pfarrer dankte  uns unter Tr\u00e4nen f\u00fcr die  musikalische Botschaft und gab uns f\u00fcr unsere  bevorstehende  Heimreise ein Segenslied mit auf den Weg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 19.08.05.trafen wir, 50 S\u00e4ngerInnen und Bl\u00e4ser, uns am Pl\u00e4rrer, gespannt und voller Erwartung, was wohl die n\u00e4chsten drei Wochen in \u201eDown Under\u201c auf uns zukommen wird. Nach gut 24 Stunden Flug erreichten wir unsere erste Station: ein ehemaliges Kloster \u201eThe Monastery\u201c am Stadtrand von Adelaide. 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