{"id":1131,"date":"2015-10-30T11:02:06","date_gmt":"2015-10-30T10:02:06","guid":{"rendered":"http:\/\/sound-of-joy.com\/?page_id=1131"},"modified":"2015-10-30T11:02:06","modified_gmt":"2015-10-30T10:02:06","slug":"rumanienungarn-2015","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sound-of-joy.com\/?page_id=1131","title":{"rendered":"Rum\u00e4nien\/Ungarn 2015"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Gospel in Siebenb\u00fcrgen \u2013 eine Deutsch-Rum\u00e4nische Begegnung<\/strong><\/h1>\n<h3><strong>Der Gospelchor \u201eSound of Joy\u201c der Nikolaus-Selnecker-Kantorei Hersbruck auf Konzertreise in Rum\u00e4nien und Ungarn<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSound of Joy\u201c steht f\u00fcr \u201eKlang der Freude\u201c und vom 28. August bis 07. September 2015 begeisterte der Chor mit Bl\u00e4sern und Band unter Leitung von Kirchenmusikdirektor und Dekanatskantor, Karl Schmidt, in f\u00fcnf Konzerten sein Publikum von Debrecen bis Kronstadt (Bra\u0219ov). Dabei nehmen die S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger die Erinnerung an viele sch\u00f6ne und ergreifende Momente mit nach Hause, denn sie lernten nicht nur die L\u00e4nder Rum\u00e4nien und Ungarn kennen, sondern vor allem die Menschen, die darin leben. Der Gospelchor wurde \u00fcberall herzlich empfangen und auf seinen sehr gut besuchten Konzerten von einem begeisterten Publikum bejubelt. Neben der v\u00f6lkerverbindenden Kraft der Musik, werden den Teilnehmern der Reise vor allem die Gastfreundschaft der Siebenb\u00fcrger im Ged\u00e4chtnis bleiben und ihre Fr\u00f6hlichkeit, die sie trotz Schicksalsschl\u00e4gen und einfachster Lebensverh\u00e4ltnisse nicht verlieren. Der Kontakt ins rum\u00e4nische Siebenb\u00fcrgen kam \u00fcber den Hersbrucker Mesner der Stadtkirchengemeinde Martin Markel zustande, der aus Deutsch-Wei\u00dfkirch stammt und mehrere Jahre als Mesner in der Schwarzen Kirche in Kronstadt t\u00e4tig war, bevor er vor 20 Jahren zur Hersbrucker Stadtkirchengemeinde kam.<\/p>\n<p>Nach einem Zwischenstopp in Budapest mit Schifffahrt auf der Donau war die erste Station der Konzertreise Debrecen, die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt Ungarns und im Gegensatz zum Rest des Landes evangelisch-reformiert (calvinistisch). Hier wurde der Gospelchor von Kantor Gerg\u00f6 Csorba \u00a0begr\u00fc\u00dft. Im Rahmen der musikalischen Ausgestaltung eines zweisprachigen Jugendgottesdienstes mit dem Thema der v\u00f6lkerverbindenden Kraft der Musik gab Sound of Joy sein erstes Konzert in der Gro\u00dfen Reformierten Kirche Debrecen. Sie ist mit ihren 1.800 Sitzpl\u00e4tzen auf 1.500 m<sup>2<\/sup> Grundfl\u00e4che die fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dfte reformierte Kirche Ungarns. Die ca. 300 Besucher waren so begeistert vom Konzert, dass sie den Chor erst nach mehreren Zugaben entlie\u00dfen. Entsprechend herzlich war auch die Begegnung mit den Gottesdienstbesuchern im Anschluss an das Konzert. Der kr\u00f6nende Abschluss eines erlebnisreichen Tages, dem bereits ein Ausflug in den gr\u00f6\u00dften zusammenh\u00e4ngendem Nationalpark Ungarns, dem Hortob\u00e1gy-Nationalpark, der sogenannten Urpuzta, vorangegangen war.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Konzert_Debrecen_Preiss.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1146\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Konzert_Debrecen_Preiss-300x199.jpg\" alt=\"SOJ_2015_Konzert_Debrecen_Preiss\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Konzert_Debrecen_Preiss-300x199.jpg 300w, https:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Konzert_Debrecen_Preiss.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n<em>Konzert des Gospelchores Sound of Joy mit Blechbl\u00e4sern und Band in der Gro\u00dfen Reformierten Kirche Debrecen, der gr\u00f6\u00dfte reformierten Kirche Ungarns.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Station und das eigentlich Ziel der Reise war das siebenb\u00fcrgische Deutsch-Wei\u00dfkirch (Viscri) in Rum\u00e4nien mit seiner imposanten Wehrkirche, Heimatort des Hersbrucker Mesners Martin Markel und UNESCO-Weltkulturerbe. Caroline Fernolend, Kreisr\u00e4tin des Bezirks Sighisoara,\u00a0 nahm den Gospelchor Sound of Joy herzlich in Empfang und erl\u00e4uterte den interessierten G\u00e4sten die Geschichte der Siebenb\u00fcrger Sachsen und des Dorfes \u00a0sowie die j\u00fcngsten Entwicklungen: Die Siebenb\u00fcrger Sachsen wurden im 12. Jahrhundert vom ungarischen K\u00f6nig Stefan G\u00e9za II. aus dem Mittelrhein- und Moselgebiet, Flandern und der Wallonie angeworben, um als Siedler f\u00fcr die Bewirtschaftung und Sicherung des Landes zu sorgen. Daf\u00fcr erhielten sie Ihre Freiheit, eigenes Land und umfangreiche Rechte (eigene Verwaltung, eigene Rechtsprechung), was in den folgenden Jahrhunderten immer wieder urkundlich best\u00e4tigt und erweitert wurde. Die irref\u00fchrende Bezeichnung \u201eSachsen\u201c geht dabei auf den lateinischen Begriff Saxones zur\u00fcck, der zu dieser Zeit f\u00fcr westliche (\u00fcberwiegend deutsche) Siedler verwendet wurde. Die Siebenb\u00fcrger Sachsen gr\u00fcndeten Deutsch-Wei\u00dfkirch bereits im 12. Jahrhundert und lebten dort vorwiegend von der Landwirtschaft, wie noch heute an der \u00a0Struktur des Dorfes zu erkennen ist. Die imposante Kirchenburg wurde im 13. Jahrhundert ausgebaut und im 14. Jahrhundert gegen die Angriffe der T\u00fcrken befestigt, doch seit ihrem Bestehen nie eingenommen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Kutschfahrt_DW_Preiss.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1148\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Kutschfahrt_DW_Preiss-300x199.jpg\" alt=\"SOJ_2015_Kutschfahrt_DW_Preiss\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Kutschfahrt_DW_Preiss-300x199.jpg 300w, https:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Kutschfahrt_DW_Preiss.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n<em>Kutschfahrt durch Deutsch-Wei\u00dfkirch.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem zweiten Weltkrieg waren die Siebenb\u00fcrger Sachsen jedoch staatlicher Diskriminierung und heftigen Repressionen ausgesetzt, was insbesondere nach dem Fall des Eisernen Vorhangs Ende der 1980 Jahre zu einem regelrechten Exodus, vor allem in die Bundesrepublik Deutschland f\u00fchrte. Durch diesen \u201eExodus\u201c erfuhr auch Deutsch-Wei\u00dfkirch eine entscheidende Z\u00e4sur. Von den ca. 700 Einwohnern, haupts\u00e4chlich Siebenb\u00fcrger Sachsen, zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert blieb lediglich ein gutes Dutzend im Dorf zur\u00fcck. Doch Caroline Fernolend gelang es, das Dorf zu retten und den verbleibenden und neu zugezogenen Bewohnern, vorwiegend Sinti und Roma, eine Perspektive zu geben. Seit 1999 steht Deutsch-Wei\u00dfkirch mit seiner Wehrkirche als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO und wird sukzessive mit Mitteln aus der Londoner Mihai-Eminescu-Stiftung erhalten. Unterst\u00fctzt wird die Aktion von Prinz Charles, der neben Peter Maffay, ebenfalls ein Haus im Ort unterh\u00e4lt. In diesem Zug erhielt Deutsch-Wei\u00dfkirch auch eine eigene biologische Kl\u00e4ranlage und die H\u00e4user wurden an das Abwassersystem angeschlossen.<\/p>\n<p>Neben der Landwirtschaft \u2013 Deutsch-Wei\u00dfkirch hat einen Gemeindehirten, der Rinder, Schafe und Ziegen t\u00e4glich durch das Dorf auf die Gemeindeweiden und am Abend zur\u00fcck treibt \u2013 leben die Einwohner heute vom Tourismus. Die Einnahmen aus den \u00dcbernachtungen, dem Verkauf von Kunsthandwerk und Pferdekutschfahren erm\u00f6glichen den Einwohnern ein bescheidenes Auskommen und Caroline ist stolz, dass in Ihrem Dorf, im Gegensatz zum Rest des Landes, lediglich drei Familien auf Sozialleistungen angewiesen sind. Bei der Besichtigung der imposanten Wehrkirche und der anschlie\u00dfenden Fahrt mit Pferdekutschen zu einem Sch\u00e4fer \u2013 mit herzlichen Kontakten zu den Kutschenfahrern der Sinti und Roma des Dorfes &#8211; konnte sich der Chor einen Eindruck von Dorf und den Lebensverh\u00e4ltnissen verschaffen.\u00a0 Den gr\u00f6\u00dften Eindruck aber hinterlie\u00dfen die herzliche Gastfreundschaft, die exzellente Verpflegung mit traditionellen Siebenb\u00fcrger Gerichten aus regionalen Erzeugnissen und vor allem die Fr\u00f6hlichkeit und Zufriedenheit der Menschen, trotz einfachster Lebensverh\u00e4ltnisse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von Deutsch-Wei\u00dfkrich aus unternahm der Chor einen Ausflug ins nahegelegene Sch\u00e4\u00dfburg (Sighi\u0219oara), das ebenfalls UNESCO Weltkulturerbe ist. Sch\u00e4\u00dfburg wurde ebenfalls im 12. Jahrhundert von Siebenb\u00fcrger Sachsen gegr\u00fcndet, konnte aber\u00a0 trotz der Auswanderungswelle seinen multikulturellen Charakter beibehalten: \u00a0Ortstafeln und touristische Informationen sind in Rum\u00e4nisch, Deutsch und Ungarisch beschriftet. Dar\u00fcber hinaus gibt es dort ein deutsches Gymnasium, das Josef-Haltrich-Lyzeum, die renommierte Bergschule Sch\u00e4\u00dfburg, mit ihrer ber\u00fchmten Sch\u00fclertreppe, wo auch Mesner Markel zur Schule ging. Die Schule bildet neben der Bergkirche mit dem deutschen Friedhof und dem Stundenturm eines der Wahrzeichen der Stadt. Das mittelalterliche Stadtzentrum umgeben von starken Mauern und Verteidigungst\u00fcrmen ist sehr gut erhalten. Ihm verdankt Sch\u00e4\u00dfburg auch die Bezeichnung als das \u201eRothenburg Rum\u00e4niens\u201c. Mitten auf dem Marktplatz gab \u201eSound of Joy\u201c ein Open-Air-Konzert, das von Touristen und Einheimischen mit Begeisterung angenommen wurde. Nach einer Stadtf\u00fchrung ging es f\u00fcr den Chor dann weiter ins benachbarte Keisd (Saschiz), wo \u201eSound of Joy\u201c in der evangelischen Kirche aus dem Jahr 1496 ein weiteres Konzert vor einem freudigen Publikum gab. Beim anschlie\u00dfenden Empfang mit regionalen Spezialit\u00e4ten auf Einladung der Fundatia Adept Transilvania hatten die S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger viel Gelegenheit mit den enthusiastischen und meist jugendlichen Konzertbesuchern ins Gespr\u00e4ch zu kommen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Konzert_Schaessburg_Markel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1150\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Konzert_Schaessburg_Markel-300x174.jpg\" alt=\"SOJ_2015_Konzert_Schaessburg_Markel\" width=\"300\" height=\"174\" srcset=\"https:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Konzert_Schaessburg_Markel-300x174.jpg 300w, https:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Konzert_Schaessburg_Markel.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n<em>Open-Air-Konzert des Gopelchors Sound of Joy mit Blechbl\u00e4sern und Band auf dem Marktplatz in Sch\u00e4\u00dfburg, dem \u201eRothenburg Siebenb\u00fcrgens\u201c.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit einem fr\u00f6hlichen Begegnungsabend ging der f\u00fcr alle bewegende Aufenthalt in Deutsch-Wei\u00dfkirch zu Ende. Sehr viele Bewohner des Dorfes, Rum\u00e4nen und Siebenb\u00fcger Sachsen und auch die Pferdekutschenfahrer der Sinti und Roma waren mit ihren Familien gekommen und machten den Abend zu einem unvergesslichen, interkulturellen Erlebnis.\u00a0 Nach der Vorf\u00fchrung einer rum\u00e4nischen Tanz- und Musikgruppe gab \u201eSound of Joy\u201c gemeinsam mit Band und Blechbl\u00e4sern eine Auswahl seiner weltlichen St\u00fccke von YMCA bis zum Dance Medley zum Besten. Das begeisterte Publikum lie\u00df sich nicht lange bitten und tanzte mit. Im Anschluss an das Konzert wurde dann gemeinsam und ausgelassen weitergetanzt und die S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger hatten Gelegenheit sich an den traditionell rum\u00e4nischen T\u00e4nzen zu beteiligen. So erm\u00f6glichte die verbindende Kraft der Musik eine fr\u00f6hliche und wunderbare herzliche Begegnung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Begegnungsabend_DW_Markel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1151\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Begegnungsabend_DW_Markel-300x200.jpg\" alt=\"SOJ_2015_Begegnungsabend_DW_Markel\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Begegnungsabend_DW_Markel-300x200.jpg 300w, https:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Begegnungsabend_DW_Markel.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n<em>Der Gospelchor SoJ beim gemeinsamen Tanz auf dem Begegnungsabend in Deutsch-Wei\u00dfkirch.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schweren Herzens lie\u00df der Gospelchor Deutsch-Wei\u00dfkirch hinter sich und setzte am n\u00e4chsten Tag seine Reise fort, \u00fcber Reps (Rupea) mit seiner Burgruine aus dem 11. Jahrhundert nach Wolkendorf (Vulcan). Von dort aus ging es gleich weiter nach Kronstadt (Bra\u0219ov), eine der gr\u00f6\u00dfte St\u00e4dte Rum\u00e4niens, um nach einer kurzen Stadtf\u00fchrung das wichtigste Konzert der Reise in der ber\u00fchmten Schwarzen Kirche zu geben, dem \u00a0bedeutendsten gotischen Kirchenbau Siebenb\u00fcrgens und S\u00fcdosteuropas. Aber nicht die \u00d6rtlichkeit, sondern der Anlass machten das Konzert f\u00fcr alle Beteiligten zu einer Herzensangelegenheit: Die Einnahmen dieses Benefizkonzerts kamen dem Kronst\u00e4dter Hospiz \u201eCasa Sperantei\u201c zu Gute, dessen Mitarbeiter Menschen \u2013 auch viele Kinder &#8211; und deren Angeh\u00f6rige aus dem ganzen Land auf ihren schweren Weg bis zum Tod und dar\u00fcber hinaus begleiten. Die Hospizinitiative finanziert ihre Arbeit ausschlie\u00dflich aus Spendengeldern und bietet den betroffenen Familien seine Leistungen kostenlos an. Das Konzert des Gospelchores \u201eSound of Joy\u201c war hervorragend besucht. Hospizleiterin Malina Dumitrescu freute sich sehr \u00fcber die Spendenbereitschaft des begeisterten Publikums und die Einnahmen in H\u00f6he von umgerechnet \u00fcber 1.000 EUR, was bei dem rum\u00e4nischen Durchschnittsverdienst von ca. 300 \u20ac pro Monat eine beachtliche Summe darstellt. Auch der Kantor der Schwarzen Kirche, Steffen Schlandt, sprach dem Chor sichtlich angetan seinen Dank aus und war beeindruckt vom tollen Niveau des Chores. Der Hersbrucker Kantor lud Steffen Schlandt und seinen ber\u00fchmten Jugendbachchor Kronstadt zu einem Gegenbesuch eventuell im Sommer 2016 nach Franken ein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Konzert_Kronstadt_Schlandt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1152\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Konzert_Kronstadt_Schlandt-200x300.jpg\" alt=\"SOJ_2015_Konzert_Kronstadt_Schlandt\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Konzert_Kronstadt_Schlandt-200x300.jpg 200w, https:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Konzert_Kronstadt_Schlandt.jpg 668w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><br \/>\n<em>Benefizkonzert des Gospelchores Sound of Joy mit Blechbl\u00e4sern und Band f\u00fcr das Hospiz \u201eCasa Sperantei\u201c in der Schwarzen Kirche in Kronstadt, dem bedeutendsten gotischen Kirchenbau S\u00fcdosteuropas.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Warum Siebenb\u00fcrgen auch den Namen Transsilvanien, \u00fcbersetzt \u201eDas Land hinter dem Wald\u201c (trans= hinter, silva= Wald) tr\u00e4gt, wurde den Reiseteilnehmern beim einem Ausflug in den Nationalpark S\u00fcdkarpaten klar, dessen ausgedehnte W\u00e4lder noch B\u00e4ren und W\u00f6lfe beherbergen. Hier konnte die Gruppe wahlweise durch die unber\u00fchrte Natur des Nationalparks mit seinen \u00fcber 2000 m hohen Bergen wandern oder das ber\u00fchmte Schloss Bran besichtigen, in dem Vlad der Pf\u00e4hler gelebt haben soll, der Bram Stoker zu seinem ber\u00fchmten Roman Dracula inspirierte. Nach eindrucksvollen und erlebnisreichen Tagen reiste der Chor \u00fcber Budapest und das \u00f6sterreichische Benediktinerkloster Stift Melk wieder zur\u00fcck in die Heimat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Schloss_Bran_Reiss.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1153\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Schloss_Bran_Reiss-300x225.jpg\" alt=\"SOJ_2015_Schloss_Bran_Reiss\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Schloss_Bran_Reiss-300x225.jpg 300w, https:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/SOJ_2015_Schloss_Bran_Reiss.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n<em>Das \u201eDracula-Schloss\u201c Bran in Transsilvanien.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein inspirierendes Erlebnis und eine einzigartige Reise ging f\u00fcr \u201eSound of Joy\u201c zu Ende, bei der der Chor durch den Bayerischen Musikrat, den Kreisjugendring N\u00fcrnberger Land, die Stadt Hersbruck, die Kirchengemeinde der Stadtkirche Hersbruck, das Dekanat Hersbruck, die Raiffeisenbank Hersbruck, die Firma Dauphin Offenhausen und den Freundeskreis der Selneckerkantorei finanziell unterst\u00fctzt wurde. Der Chor sagt daf\u00fcr herzlichen Dank!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Saskia Rei\u00df, Julia Hartmann<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gospel in Siebenb\u00fcrgen \u2013 eine Deutsch-Rum\u00e4nische Begegnung Der Gospelchor \u201eSound of Joy\u201c der Nikolaus-Selnecker-Kantorei Hersbruck auf Konzertreise in Rum\u00e4nien und Ungarn &nbsp; \u201eSound of Joy\u201c steht f\u00fcr \u201eKlang der Freude\u201c und vom 28. August bis 07. September 2015 begeisterte der Chor mit Bl\u00e4sern und Band unter Leitung von Kirchenmusikdirektor und Dekanatskantor, Karl Schmidt, in f\u00fcnf &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/sound-of-joy.com\/?page_id=1131\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"parent":28,"menu_order":85,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-1131","page","type-page","status-publish","hentry","nodate","item-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1131","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1131"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1131\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1154,"href":"https:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1131\/revisions\/1154"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/28"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1131"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}