{"id":122,"date":"2011-02-01T21:27:47","date_gmt":"2011-02-01T20:27:47","guid":{"rendered":"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/?page_id=122"},"modified":"2012-02-12T13:05:42","modified_gmt":"2012-02-12T12:05:42","slug":"schottland-1998","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/sound-of-joy.com\/?page_id=122","title":{"rendered":"Schottland 1998"},"content":{"rendered":"<p><a rel=\"attachment wp-att-150\" href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/?attachment_id=150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-150 alignright\" title=\"schottland4\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/schottland4.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" \/><\/a>Im Morgengrauen des 26. August trafen sich 65 erwartungsvolle Hersbrucker S\u00e4ngerInnen am Pl\u00e4rrer, um ihr fast 2.000 km entferntes Ziel in Schottland anzusteuern. Vor uns lag eine lange Reise: Die in Rotterdam um 17.00 Uhr ablegende F\u00e4hre musste p\u00fcnktlich erreicht werden. Wir verbrachten somit die erste Nacht auf unserer Tour auf der Nordsee; doch zur Fr\u00fchst\u00fcckszeit hatte die F\u00e4hre schon den Hafen von Hull in Nordengland erreicht, und die Busfahrt im deutschen Doppeldecker konnte weitergehen. Bevor jedoch das erste Ziel, Airdrie bei Glasgow, erreicht war, stoppte der Bus f\u00fcr ein paar Fotos in Gretna Green und Glasgow. In Airdrie waren wir im dortigen Gemeindehaus untergebracht.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag stand Edinburgh auf dem Programm, mit Besichtigung des altehrw\u00fcrdigen Castle, das hoch \u00fcber der Stadt thront. Mit Kopfh\u00f6rern und Tonbandstimme nach oben geleitet, offenbarte <a rel=\"attachment wp-att-148\" href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/?attachment_id=148\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-148\" title=\"schottland2\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/schottland2.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" \/><\/a>sich ein herrlicher Blick \u00fcber die Stadt. Sp\u00e4ter hatten wir noch gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr einen Stadtbummel, der durch den \u2013 angeblich seltenen \u2013 schottischen Sonnenschein noch versch\u00f6nt wurde. Abends gaben wir dann in der gut besuchten Baptist Church von Airdrie unser erstes Konzert auf schottischem Boden. Die Verbindung war durch Catherine Wood, der Sekret\u00e4rin der Partnerschaftskomitees aus Lossiemouth, zustande gekommen, deren Neffe in Airdrie als Pfarrer t\u00e4tig ist. Vor allem von den A-capella-Liedern war das Publikum angetan. Dass die Gemeinde sehr neugierig auf Ihre deutschen Besucher war, zeigte sich, als Reverend Brian More Mitglieder des Chores interviewte.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen ging es \u00fcber Loch Ness, durch die Low- und Highlands, Richtung Lossiemouth. Die Chormitglieder wurden auf ihre Gastfamilien verteilt. Diesen war dann auch der Abend gewidmet, um sich gegenseitig n\u00e4her zu kommen und kennen zu lernen. Viele Gastfamilien zeigten lebhaftes Interesse an der Arbeit des Chores, lie\u00dfen sich sogar die Mappe mit den Kirchenliedern zeigen, deren christliche Inhalte sie nat\u00fcrlich m\u00fchelos verstehen konnten. Selbst im sonnt\u00e4glichen Gottesdienst, in dem \u00fcbrigens viel gesungen und gelacht wird, sp\u00fcrte man die Anteilnahme der Gemeinde an dem Vorhaben des Chors. Sie beteten auch f\u00fcr ein gutes Gelingen der Konzerte. Mit \u201eLift up your eyes\u201c begannen Chor, Bl\u00e4ser und Band am Abend das Konzert in der vollbesetzten Town Hall. Eine besondere Atmosph\u00e4re entstand nicht nur durch die gekonnt vorgetragenen Lieder, sondern auch durch die einheitliche Kleidung, die B\u00fcrgermeister Wolfgang Plattmeier extra f\u00fcr die Reise hat anfertigen lassen: Der (ganze) Chor erschien in wei\u00dfen T-Shirts mit den Wappen der St\u00e4dte Lossiemouth und Hersbruck. Die R\u00fcckseite trug die Aufschrift \u201e We are Twintowns\u201c. Catherine Wood bedankte sich gegen Ende des Konzerts bei Chor, Bl\u00e4sern und Kantor f\u00fcr den Besuch in Lossiemouth und wies auf die teilweise schon \u00fcber jahrzehntelangen privaten Freundschaften zwischen Lossiemouthern und Hersbruckern hin, die wohl durch den jetzigen Aufenthalt des Gospelchors noch verst\u00e4rkt w\u00fcrden. Aber auch zahlreiche neue Freundschaften bildeten sich, wie vor allem das Fu\u00dfballmatch zwischen dem Lossiemouth-Football-Club und der bunt <a rel=\"attachment wp-att-149\" href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/?attachment_id=149\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-149 alignright\" title=\"schottland3\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/schottland3.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" \/><\/a>zusammengew\u00fcrfelten Chor-Mannschaft zeigte. Schon bei dem Tagesausflug nach Inverness wurden Wetten \u00fcber das Ergebnis des Spiels am Abend abgeschlossen. Am schottisch-deutschen-Abend wurden bei gemeinsamen Essen von Stovies, einem traditionellen schottischen Gericht, die beiden tapferen Mannschaften mit kleinen Pokalen geehrt, die das Partnerschaftskomitee organisiert hatte. So sa\u00df man noch bis in die sp\u00e4ten Abendstunden fr\u00f6hlich zusammen und lauschte den spontanen musikalischen Darbietungen von Deutschen und Schotten. Trotz Regen lie\u00dfen sich weder Hersbrucker noch Lossiemouther die Stimmung am Abend beim gro\u00dfen gemeinsamen Abschlusskonzert mit der Moray Concert Brass Band und den Moray Fiddlers in der Primary School Hall verderben. Als am n\u00e4chsten Morgen wieder alles Gep\u00e4ck, Instrumente und Band-Equipment im Bus verstaut war, sangen wir noch zwei A-capella-St\u00fccke. Dankes- und Abschiedsreden wurden gehalten. Dann nahmen sich Hersbrucker und Lossiemouther an der Hand und sangen gemeinsam, jeder in seiner Muttersprache \u201eNehmt Abschied, Br\u00fcder\u201c, bevor wir endg\u00fcltig in den Bus stiegen. Nach zwei langen Tagen Busfahrt mit \u00dcbernachtung in Studentenbuden im \u201eCollege of Art\u201c in Carlisle kamen wir erm\u00fcdet im modern eingerichteten \u201eGenerator\u201c-Hotel im Herzen Londons an. Zum Ausruhen blieb keine Zeit, da gleich der n\u00e4chste Konzerttermin in Londons S\u00fcden auf dem Programm stand. Trotz Zeitdruck und ohne langen Soundcheck im Voraus gab der Chor ein gelungenes Konzert. Das Publikum war von den Gospels am meisten ergriffen, die ganz ohne musikalische <a rel=\"attachment wp-att-147\" href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/?attachment_id=147\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-147\" title=\"schottland1\" src=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/schottland1.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"150\" \/><\/a>Begleitung dargeboten wurden. Bei von der Gemeinde zur Verf\u00fcgung gestellten Sandwiches und Orange Juice konnten wir uns in der Pause st\u00e4rken. Den Weg zu dieser Gemeinde hatte Karl Schmidt \u00fcber die Hersbrucker Familie B\u00e4r gefunden, deren Angeh\u00f6rige in der N\u00e4he von London leben. Nach einer interessanten Stadtrundfahrt mit einer ortskundigen F\u00fchrerin, die viel Historisches zu den jeweiligen Geb\u00e4uden wusste, stand den Chormitgliedern der restliche Tag zur freien Verf\u00fcgung. So wurden zahlreiche Einkaufsstra\u00dfen, Kaufh\u00e4user, aber auch Museen besucht. Auch am n\u00e4chsten Tag hatten die Hersbrucker noch einmal Gelegenheit, den Aufenthalt in London voll auszusch\u00f6pfen. Abends ging es dann nach West Croydon, einem Vorort Londons, wo wir sehr herzlich empfangen wurden. Die Gemeinde war sehr gespannt und \u00fcberrascht von der guten Aussprache der englischen Lieder. W\u00e4hrend des Konzerts sprang der Funken im wahrsten Sinne des Wortes auf das Publikum \u00fcber. Das Singen machte den Hersbruckern in einer so gelockerten Atmosph\u00e4re noch mehr Spa\u00df, und auch die Bl\u00e4sergruppe gab noch einmal ihr Bestes. Das Konzert in West Croydon stellte somit den absoluten H\u00f6hepunkt dar. Bis sp\u00e4t in die Nacht feierten die Chormitglieder ein mehr als gelungenes Konzert und den Abschluss ihrer erfolgreichen Reise. Am n\u00e4chsten Morgen ging es durch den \u201eTunnel\u201c zur\u00fcck aufs europ\u00e4ische Festland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Morgengrauen des 26. August trafen sich 65 erwartungsvolle Hersbrucker S\u00e4ngerInnen am Pl\u00e4rrer, um ihr fast 2.000 km entferntes Ziel in Schottland anzusteuern. Vor uns lag eine lange Reise: Die in Rotterdam um 17.00 Uhr ablegende F\u00e4hre musste p\u00fcnktlich erreicht werden. Wir verbrachten somit die erste Nacht auf unserer Tour auf der Nordsee; doch zur &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"http:\/\/sound-of-joy.com\/?page_id=122\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":28,"menu_order":95,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-122","page","type-page","status-publish","hentry","nodate","item-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/122","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=122"}],"version-history":[{"count":12,"href":"http:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/122\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":487,"href":"http:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/122\/revisions\/487"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/28"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/sound-of-joy.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=122"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}